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Älter werden in Ichenhausen
Seniorenworkshop zur Erarbeitung eines Konzeptes für die Stadt Ichenhausen

(10. August 2009)

Wie alle Kommunen steht Ichenhausen in den nächsten Jahren aufgrund des demographischen Wandels vor vielfältigen Aufgaben. Um diesen gut vorbereitet begegnen zu können und die Kommune auch zukünftig für ältere Mitbürger lebenswert zu gestalten, hat der Stadtrat auf Antrag der CSU-Stadtratsfraktion im April 2009 beschlossen (GZ berichtete), ein „Seniorenpolitisches Gesamtkonzept für die Stadt Ichenhausen“ zu erarbeiten. Dieses Konzept sollte Leitlinien, Zielsetzungen und Schwerpunkte sowie Aussagen über konkrete Maßnahmen zukünftiger Seniorenpolitik in Ichenhausen enthalten. Zum Projektkoordinator wurde CSU-Stadtrat und Seniorenreferent Stefan Riederle bestimmt.

Um das Wissen, die Sichtweise und Bedürfnisse älterer Menschen als Hauptbetroffene entsprechend berücksichtigen zu könne, wurden 52 unterschiedliche Akteure der Seniorenarbeit aus allen Stadtteilen zur Erstellung dieses Konzeptes eingeladen. 37 Teilnehmer beteiligten sich schließlich an einem eintägigen Workshop im Heinrich-Sinz-Haus.

„Wir wollen unter Zugrundelegung der demographischen Entwicklung, gemeinsam mit Ihnen, die Zukunft unserer Stadt gestalten“, so Bürgermeister Hans Klement in seinen einleitenden Worten. Er begrüßte es ausdrücklich, dass auf Grundlage des Gesamtkonzeptes des Landkreises, kurz vorgestellt von Renate Schmid, der Leiterin des Seniorenamtes am Landratsamt, dieses nun auf die Bedürfnisse Ichenhausens herunter gebrochen wird. Anschließend übernahmen Sabine Wenng und Dr. Walter Satzinger von der „Koordinationsstelle Wohnen zu Hause“ routiniert die weitere Moderation.

In insgesamt drei verschiedenen Arbeitsgruppen wurden unterschiedliche Themen wie z.B. Wohnen zu Hause, Sicherheit im Alter, Information und Öffentlichkeitsarbeit, Einkaufsmöglichkeiten, bürgerschaftliches Engagement, Pflege und Betreuung betrachtet und der derzeitige Bestand aufgenommen. Was läuft gut in Ichenhausen, welche Strukturen gibt es schon, was fehlt noch.

In einer abschießenden Runde wurden dann unter dem Oberbegriff „Vision 2020 – Wie soll Ichenhausen im Jahr 2020 aussehen?“ Lösungsansätze unter Beachtung der örtlichen Möglichkeiten diskutiert und vorgestellt. Die beteiligten Personen aus über 25 unterschiedlichen Diensten und Einrichtungen der Seniorenarbeit lobten dabei den konzentrierten und guten Verlauf der Veranstaltung sowie die Möglichkeit, sich mit ihren Erfahrungen wertvoll einzubringen

Die Ergebnisse werden nun schriftlich in einer Dokumentation zusammengefasst und nach der Sommerpause im Stadtrat vorgestellt.

Die Teilnehmer des Workshops vor dem Heinrich-Sinz-Haus
Unser Bild zeigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops zur Erstellung des 1. Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes für die Stadt Ichenhausen vor dem Heinrich-Sinz-Haus.
(Photo: privat)

 
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